Stimmen bringt keine Stimmung bei Santana

Gestern spielte Santana in Stuttgart im Rahmen der Stuttgarter Bachwoche Laute. Es war natürlich nicht „der Santana“, der Sting auf Lautenpfaden folgen wollte, sondern der amerikanische Lee Santana, der schon seit längerer Zeit in Deutschland lebt und hier seinen Lebensunterhalt mit Laute und Theorbe verdient. Le Santanas Lautenspiel war untadelig – besonders gut die Verzierungen. Sowohl die Laute im Solo als auch die Theorbe waren in der voll besetzten Hospitalkirche in Stuttgart gut zu hören. 

Leider konnte man bei ihm auch die übliche Lautenenistensünde beobachten. Es ist zwar verständlich, dass eine Laute viel und oft gestimmt werden muss. Wenn der Lautenist aber nicht klar machen kann, wo das Stimmen aufhört und das Stück anfängt, ist es wirklich schade. Diese Unsitte kann man auch oft bei klassischen Gitarristen beobachten.  

Im Zusammenspiel mit der Gambe von Hille Perl  gab es dieses Problem nicht. Hille Perl machte sehr deutlich wann und wie die Stücke beginnen.

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2 Antworten zu “Stimmen bringt keine Stimmung bei Santana

  1. habe ich auch schon erlebt bei Santana, es ist echt lästig auf Dauer

  2. Möchten Sie mehr Laute hören, ohne das Stimmen ? Es gibt eine neue CD mit Stücke von Bach, Couperin, Dieupart, de Visée mit Lautenduette, Barockgitare, Theorbe und Blockflöte von La Luth enchantée.

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