Berühmte, unbekannte Gitarristen: Johann Nepomuk Hummel

Johann Nepomuk Hummel (1778 Pressburg – 1837 Weimar) ist vor allem durch seine Kompositionen für Klavier bekannt geworden. Er war in seiner Zeit einer der besten Klaviervirtuosen und erhielt u.a. Klavieruntericht von Mozart. Hummel war der Nachfolger von Josef Haydn beim Fürsten Esterhazy. Weit weniger bekannt ist, dass er auch auf der Gitarre virtuos spielte und mehrere Kompositionen für Ensembles mit Gitarre schrieb.

  • Große Serenaden für Klavier, Gitarre, Violine, Flöte/Cello, Klarinette/Fagott Op. 62,63 und 66
  • Sentinelle für Stimme (Tenor), Klavier, Gitarre, Violine  Op. 71.
    Wurde u.a. am 31.7.1832 im Gewandhaus in Leipzig in der Besetzung Carl Otto(Tenor), Clara Wieck(Klavier), Jan v. Bobrowicz (Gitarre), Friedrich Wilhelm Eichler (Violine) aufgeführt.

Hummel förderte in Wien auch die Laufbahn von Mauro Giuliani und trat mit ihm im Duo Klavier/Gitarre auf. Das Duo Halász (Franz Halász ist Professor für Gitarre in München) hat diese Tradition wieder aufgenommen u.a. mit Hammerklavier. Franz Halász spielt dabei mit einem Nachbau einer Gitarre aus der Zeit, die klanglich auch im Konzertsaal hervorragend mit dem Hammerklavier mithalten kann. Eine CD gibt es mit Stücken von Carulli, Beispiel im Web (Leo Brouwer)

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