Berühmte Gitarristen – Bertolt Brecht

Brecht_Laube_1915

Bertolt Brecht 1915/16
Staats- uns Stadtbibliohek Augsburg

Die Wandervogelbewegung hat um 1900 zu einer Renaissance der Gitarre und Laute (meist war es eine Lautengitarre – als Schwanenhalslaute auch mit zusätzlichen Bordunsaiten). Die Gitarre  war ein Zeichen des Protests gegen das Establishment und ist es bis heute auch geblieben. Auch der junge Bertolt Brecht wurde zunächst  sehr zum Mißfallen seiner Lehrer am Gymnasium von der Wandervogelbewegung angezogen. Er lernte Gitarre spielen und sang dazu. Auf einer Wanderfahrt erhielt er sogar eine Gage (Milch und Butter) für einen Auftritt in einer Waldschenke. Offensichtlich war sein Gitarrenspiel aber nicht sehr virtuos. Die Gitarre war ein typisches Münchner/Wiener Modell mit Wirbeln zum Stimmen der Saiten. Allerdings fand Bertolt Brecht die „Alte Musik“ des Wandervogels und ihre rückwärtsgewandte Weltsicht nicht sehr fortschittlich. Sein Vorbild wurde Frank Wedekind der seine lästerlichen Lieder auch zur Gitarre oder Gitarrenlaute vortrug (Lieder zur Klampfe) .

Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens  – Bertolt Brecht singt (Text:  Bertolt Brecht, Musik Kurt Weill )

Kleines Lied vom Alkohol, Bertolt Brecht

Quelle: Das grosse Buch der Zupforchester, Schwingenstein Verlag München, 1993, ISBN 3-925865-03-09

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