Bach für Babies

Klassische Musiker suchen verzweifelt nach neuen zahlenden Zuhörern. In der Oper oder in klassischen Konzerten sitzt meist nur noch die Generation Silberlocke, die häufig auch noch ihr Hörgerät falsch eingestellt hat.

Offensichtlich braucht man dringend eine Verjüngung des Publikums um den Exitus der klassischen Musik und die Arbeitslosigkeit der vielen Musiker zu verhindern.

In London feiert offensichtlich ein radikaler Ansatz Erfolge: Klassische Musik für Babies . Hier dürfen junge Mütter und Kinderhüter ihre Babies mitbringen. Man braucht keinen Babysitter zu engagieren und kann sich mit anderen Müttern treffen. Schon wenige Zuhörer im Alter von 2 bis 6 Jahren können den statistischen Altersdurchschnitt erheblich absenken.

Der Erfolg dieser Veranstaltungen könnte eine kleine Anregung auch für klassische Gitarristen sein, ihr Angebot zu überdenken. Bei Kammermusikkonzerten in der Residenz in Oettingen gibt es z.B. am Nachmittag vor dem Konzert mit Sologitarre eine Sonderaufführung für Kinder. Eine solche Aufführung ist für die Kinder vielleicht eine bessere Motivation als die üblichen Musikkreisel bei denen die Kinder nur erleben wie schwierig das Erlernen eines Musikinstruments ist.

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