Archiv der Kategorie: E-Gitarre

Braucht Strom

Gitarre und Bass mit Smartphone in Stereo aufnehmen

Aufnahmen mit einem iPhone oder einem Android Smartphone sind ganz nett kommen aber an die Qualität von guten Aufnahmegeräten wie z.B. das Zoom H2 nicht heran. Speziell die tiefen Frequenzen unter 100 Hz werden durch Hardware aber auch durch Software Filter verzerrt. Natürlich kann man mit nur einem  Mikrofon auch keine Stereo Aufnahmen machen. Für etwas anspruchsvollere Aufnahmen verwende ich deshalb das Zoom H2 Gerät. Dieses iat leider schwer zu bedienen und muss umständlich an einen PC zur Bearbeitung angeschlossen werden.

Andreas Vandenhoff, Gitarrenlehrer in Köln, macht in seinem Vandenhoff’s Gitarren Blog auf das ZTE Axon 7 Smartphone aufmerksam.  Das Android Gerät hat zwei Microfone und auch zwei Lautsprecher und hat exzellente Audio Hardware. Das Gerät kostet zur Zeit etwa 350 € bei 1&1 gibt es das Gerät auch mit Vertrag. Der Nachfolger des AXON 7 kommt wahrscheinlich vor Weihnachten auf den Markt. Zum Gerät gibt es auch abgestimmte Software damit man die exzellente Hardware auch nutzen kann. Auf jeden Fall ist dieses Handy mal einen Versuch wert. Ich erhoffe mir davon unkomplizierte Aufnahmen bei denen man die Bässe einer Laute und eines Kontrabasses auch wirklich aufnehmen kann.

November 2017: Das AXON 7 gibt es bei Händlern für 385 €

 

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Faltgitarre für Reisen – Furch Little Jane aus Tschechien

Der Instrumentenbau in Luby (früher Schönbach) hat eine lange Tradition. Nach dem Krieg sind viele Gitarrenbauer vor der kommunistischen Planwirtschaft in der Tschechoslowakei nach Bayern u.a. nach Bubenreuth geflohen. Hoyer ist wohl die bekannteste Werkstatt für Schlagitarren („Herr im Frack“) aber auch E-Gitarren. Arnold Hoyer experimentierte viel und brachte u.a. eine faltbare E-Gitarre, die Hoyer Foldaxe heraus.

In der Tradition des tschechischen Instrumentenbaus bauen Frantisek Furch und sein Sohn Peter in ihrer Manufaktur Furch Guitars interessante Modelle von Akustik Gitarren in bester Qualität und innovativen Tonabnehmern u.a. ein Mikrofon in der Gitarre, das wie ein externes Mikrofon  klingt aber Rückkopplungen vermeidet.

Die Furch Travel Guitar Little Jane ist ein Traum für Gitarristen, die auf Reisen keinen großen Gitarrenkoffern schleppen (oder Gitarrenschüler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren müssen), sondern ihre Gitarre in einem Rucksack (Backpack) transportieren wollen.Man sollte sich unbedingt das Video auf der Litlte Jane Seite ansehen. Der Hals wird in der Gitarre aufbewahrt. Dort holt man ihn heraus, steckt die Kopfplatte mit den Saiten an, und verspannt den Hals mit einer einfachen Mechanik. Man kann dann sofort loslegen – man muss nicht groß stimmen. Die Furch Little Jane ist zwar nicht ganz billig (ca, 1000 €) aber wirklich innovativ. Anderes Firmen bieten auch Folding Guitars an – den Trick mit dem Hals in der Gitarre habe ich aber nur bei Furch gesehen. Für Unterwasser Konzerte für Walhaie sollte man eine Gitarre aus Carbon verwenden.

PS Staufer hat in Wien Gitarren schon um 1800 mit abschraubbarem Hals gebaut. Damit konnte man die Breite des Griffbretts nach Wunsch des Spielers ändern oder verzogene Hälse leicht reparieren. Bei Kontrabässen gibt es schon länger Modelle mit abnehmbarem Hals. Da kann man bei Luftfracht viel Geld sparen!

Bob Dylan – Gitarrist und Maler erhält Nobelpreis für Literatur zu Recht

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Woodstock Bild signiert Carolyn und Bob Dylan (1986)

Die Weisskopfadler Kultur Gurus können nicht akzeptieren, daß Bob Dylan dieses Jahr den Preis für Literatur erhalten hat. Dabei hat die Nobel Kommission  nur erkannt, daß die „Kultur“ sich heute vom traditionellen, elitären Kunstbetrieb mit akademisch ausgebildeten Musikern und Dichtern zu einer freien Basiskultur verlagert hat, deren Plattform die privaten Klubs und das Internet geworden sind. Musikerkarrieren werden heute in YouTube begründet.

Bob Dylan, der Texte und Musik für seine Lieder selbst schuf, ist dabei das Vorbild von Millionen Singer/Songwriter auf der ganzen Welt geworden. Er zeigt, daß man auch erfolgreich sein kann ohne dass man ein Gitarren- oder Gesangsvirtuose sein muß. Als Musiker hätte er sicher keine Chance gehabt, einen Nobelpreis zu bekommen, Alfred Nobel hat dafür keinen Preis ausgeschrieben – auch nicht für Wirtschaft! Seine Lyrik ist aber einzigartig und wurde stark beeinflusst von „Altmeistern“, wie die meisten Literaten, die bisher den Nobelpreis bekommen haben.  Über die Malerei von Bob Dylan kann man sicher nicht streiten, sie bewegt sich auf gehobenem Amateurniveau was für einen Musiker/Dichter durchaus bemerkenswert ist. Offensichtlich wollte Bob Dylan sich umfassend bilden. Er zeichnete viel in seinen Reisetagebüchern (Carnet de Voyage) wie es früher in der Zeit ohne Fotoapparate jeder Künstler gemacht hat.

Künstlerisch wurde Bob Dylan sehr stark von seinem Kunstlehrer Norman Raeben, einem Sohn des jüdischen Dichters Sholom Aleichem beeinflußt, der versuchte seine Schüler nicht nur mit Malerei sondern auch mit Literatur und Philosophie vertraut zu machen. Norman Raeben’s Atelier war im 11. Stock der Carnegie Hall. Offensichtlich war der Einfluss so stark, dass Bob Dylan anfing „zu spinnen“ und sich von seiner Frau Sara scheiden ließ.

Später heiratete er eine seiner Background Sängerinnen, Carolyn Dennis. Offensichtlich malte er 1986 zusammen mit ihr das Landschaftsbild (Aquarell Gouache), das ich 1988 in Woodstdylan-liv-signatureock im lokalen Art Shop kaufte.

Das Bild ist mit Bleistift von Bob Dylan signiert: by Lyn and B Dylan 1986 . Welche Teile Lyn und welche Teile Bob malte ist nicht klar. Es handelt sich offensichtlich um eine Aquarell Studie – nahm Lyn bei Dylan Malunterricht? Offensichtlich war Bob Dylan auf das Werk so stolz, dass er es signierte. Ganz offensichtlich wurde es nicht von einer gedruckten Vorlage abgeleitet, was bei Bob relativ häufig vorkommen soll. Offensichtlich hat die gemeinsame Malerei der Ehe nicht viel geholfen. Lyn und Bob ließen sich schon 1990 wieder scheiden.

 

 

Was kostet die Reparatur einer Gitarre

Laute Mitte 16. Jahrhundert

Laute Mitte 16. Jahrhundert

Die meisten Gitarristen haben keine Erfahrung mit Reparaturen und wissen  nicht wann und wie man einen großen Kundendienst oder eine Reparatur machen lassen sollte. Ganz so schlimm wie die alte Laute sollte eine Gitarre nicht aussehen, die man reparieren lassen will.

Auf der Website der Gitarrengalerie Bremen findet man eine Liste häufiger Reparaturen bei Gitarren mit Preisen! Damit hat man zumindest einen Anhaltspunkt wieviel eine Reparatur etwa kosten kann.

Bei sehr wertvollen Instrumenten werden die Kosten höher sein. Die Wiederherstellung einer historischen Gitarre kann einige Tausend € kosten.  Bei der Reparatur kann man sehr schnell eine Gitarre ruinieren. Man sollte sich vorher kundig machen, ob die Werkstatt auch qualifiziert arbeitet und sich beraten lassen welche Arbeiten notwendig sind.

Gitarre spielen ohne Gitarre – mit iPhone und Garage Band

Western BB_GarBand

Cowboy BB – Garage Band

Klassische Gitarristen halten sich oft völlig fern von der U-Musik und auch von den Möglichkeiten der E-Gitarre. Dabei können klassische Gitarristen viel von den Methoden der U-Musiker lernen. Meist wird da nicht nach Noten musiziert und oft nach Gehör gelernt wie z.B. bei der Volksmusik. Die Geiger kennen zumindest in der Früherziehung die Suzuki-Methode oder die Vivaldi-Methode (David Garrett) bei denen ohne Noten durch Nachahmung gelernt wird. Die U-Musik entsteht mehr durch Sound-Design als durch das Schreiben von Noten.

Mit dem iPhone kann man Musizieren auf U-Art recht einfach mit der Garage Band App ausprobieren, für Android Smartphones gibt es z.B. die PocketBand App. Ansattt mit Notensystem arbeitet man mit Spuren. In Garage Band kann man nun verschiedene Instrumente auswählen.  Es empfiehlt sich wie im obigen Beispiel zuerst ein Schlagzeug auszuwählen. In Garage Band kann man verschiedene Instrumente und auch komplexe Rhythmen erstellen, die ein normaler Gitarrist nie hinkriegen würde. Dazu kommt im obigen Beispiel eine Pianospur mit ein paar Tönen. Danach kann man mit der eingebauten Gitarre auf einem Griffbrett spielen. Dabei kann man sehr schön Bending, fertige Akkorde  und andere Effekte einfügen. Äusserst praktisch ist, dass man zunächst Üben und erst abspeichert kann, wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Im obigen Beipiel wurde dann noch mit Streichinstrumenten nachgebessert.

Man erhält dann einen Sound wie man ihn ähnlich von PC Spielen aber auch als Begleitung von Trivialsongs aus Film Funk und Fernsehen kennt. Für das Stück Western BB BB (mit YouTube Abspielen) habe ich als Garage Band Anfänger knapp 5 Minuten gebraucht. Gemäß deutschem Urheberrecht ist auch dieses Musikstück als Kunstwerk bis 70 Jahre nach meinem Ableben geschützt. Der zweite Teil verwendet einen vorgefertigten Bläsersatz (Latib Buick).

Schließt man eine Gitarre mit Tonabnehmer zur Aufnahme an, kann man mit verschiedenen Verstärkern komplexe Gitarrensounds für verschiedene Stilrichtungen einstellen (Beispiel Brit Pop) . Schließt man dann das iPhone an einen Verstärker an, hat man eine komplexe Gitarrenanlage zum Einstecken.  Ein schönes Spielzeug – es gibt sogar schon ein Streichquartett, das auf iPhones spielt und seine Instrumente schont.

 

Mit Guitars United in Echterdingen ins Guiness Book der Rekorde

MetronomAndreas Vockrodt organisiert in Echterdingen einen neuen Rekordversuch für Gitarristen. In der Veranstaltung „Guitars United“ am 9. Mai 2015, Beginn 14:00 soll das längste Gitarrensolo aller Zeiten entstehen (mehr Infos:  http://guitarsunited.de/mehr-infos/ . In der Filderhalle-Echterdingen gibt es ausserdem eine Gitarren Messe und Workshops. Teilnehmer am Rekordversuch haben mit Gitarre freien Eintritt. Gespielt werden die Songs: Smoke on the Water (Deep Purple) und optional Welcome to Europe und Let there be Guitar.

Zeit zum Üben:

Smoke on the Water – Free Lesson by Guitars United TAB & Chords

Welcome to Europe – hier kann man ein Solo einspielen und einreichen

Viel Spaß

Gitarre aus dem 3D Drucker

In den letzten 300 Jahren hat sich bei der Technologie im Gitarrenbau recht wenig getan. Bei den klassischen Gitarren haben sich Form, Materalien und Konstruktion wenig geändert. Allenfalls wird Holz speziell bei den Decken durch Kunststoffe ergänzt. Bei den E-Gitarren hat sich der Korpus geändert, weil ja die Lautstärke durch die elektrischen Verstärker erzeugt wird. Die Klangfarbe wird aber nach wie vor durch die Konstruktion aus Holz bestimmt.

Mit 3D Druckern kann man jetzt komplexe dreidimesnionale Werkstücke mit höchster Präzision und mit geringen Kosten herstellen. Das Material kann von weich bis hart, spröde oder zäh variieren. Es ist also nicht verwunderlich wenn jetzt Gitarren auftauchen, die auf 3D Druckern gefertigt werden. Bei ODD Guitars kann man E-Gitarren aus dem 3D Printer kaufen. In einem Video vergleicht Olaf Diegel eine Strat mit einer 3D Gitarre. Da die Gitarren gedruckt werden, kann selbst eine in Form und Farbe ausgefallene Gitarre in ein bis zwei Wochen geliefert werden!

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis die erste klassische Gitarre auf einem 3D Drucker gefertigt wird.

Wie funktioniert eigentlich eine E-Gitarre?

MetronomGitarrenbauer haben schon immer die Qualität ihrer Instrumente mit allerlei Mythen erklärt. Das ist auch bei Geigen nicht anders, deren Qualität offenichtlich durch einen Papierzettel bestimmt wird, auf dem Stradivari oder Guarneri steht. Bei klassischen Gitarren ist das noch nicht ganz so schlimm. Ganz schwierig wird es, wenn man versucht den Klang einer E-Gitarre zu erklären. Hier spielt nicht nur die Bauweise und das Holz eine Rolle sondern auch die Tonabnehmer und die Rückkopplung durch Verstärker. Manfred Zollner hat in einem wissenschaftlichen Werk, „Physik der Elektrogitarre“ die Grundlagen der E-Gitarre erforscht und beschrieben. Das Werk wird wohl viele Gitarrenbauer überfordern. Für Gitarristen es es aber durchaus interessant einige ausgewählte, „leichtere“ Abschnitte zu lesen.

Heavy Metal in der Renaissance – Cister, Citrinchen, Cittern

Thüringer Waldzither

Ähnlich wie heute wurde in der Renaissance U-Musik auf Saiteninstrumenten gemacht, die Metallsaiten hatten. Das hatte den Vorteil, dass man damit zum Tanz oder in der Kneipe  lauter spielen konnte als mit einer Laute, die mit Darmsaiten bespannt war. Die Metallsaiten waren auch billiger und gingen nicht so schnell kaputt wie Darmsaiten. Ein Lautenist wie z.B. A. Brescianello am Stuttgarter Hof musste einen großen Teil seines Salärs für Saiten ausgeben. Das bevorzugte Saiteninstrument der Spielleute war die Cister (das Banjo der Renaissance) . Der Schweizer Clown Dimitri spielt eine Langhalscister auch heute noch auf der Bühne (Dimitri Seh- und Hörbeispiel). Ähnlich wie die Laute hatte die Cister Doppelsaiten aber auch einzelne Saiten im Bass und wurde mit einem Plektrum oder einem Federkiel gespielt. Das war Heavy Metal in der Renaissance. (Beispiel für Nachbau einer historischen Cister).Die moderne zwölfsaitige Gitarre ist der Cister sehr ähnlich.Die Cister war viel einfacher, mit nur leicht gewölbtem Boden, und billiger als die Laute. Der Begründer der Bach Musiker- Dynastie, Veit Bach,  spielte eine Form der Cister, die man Citrinchen nannte. In Wechmar kann man heute wieder die Veit-Bach-Mühle besichtigen. (Hörbeispiel Lieblingslied der Famile Bach: Kraut und Rüben)

Vermeer, Johannes - The Loveletter

Johannes Vermeer, Loveletter, 1969/70
Rijksmuseum, Amsterdam

Von Daniel Bollius  (Mainzer Hofkapellmeister a. 1590 Hechingen – ca. 1642 Mainz) wird berichtet, dass er bereits als Jugendlicher mit der Cister zum Tanz in der Scheune in Sigmaringen aufspielte. Im 17. Jahrhundert und 18. Jahrhundert war die Cister ein Modeinstrument (siehe Bilder von Vermeer).

Die Cister Tradition hat sich in der Volksmusik vieler Ländern erhalten  u.a. in England (English Guitar), Griechenland(Bouzouki), Irland, Portugal, Norwegen (Beispiel), Schweden (Bellman ,  Martin Bagge). Auch in Deutschland gibt es wieder Gruppen die mit der Cister spielen (Inspeculum)

In Europa kam die Cister im 18. Jahrhundert irgendwie aus der Mode. Während sich Cister Instrumente in verschiedenen Ausprägungen in Süd- und Nordamerika gehalten haben.

Das oben abgebildete Instrument ist eine Thüringer Waldzither (gebaut in Mittenwald ca 1920, Mensur 48 cm), die mit der Renaissance der alten Musik beim Wandervogel wieder in Mode kam. Das Instrument kann noch heute unplugged mit modernen Instrumenten mithalten. Vereinzelt findet man heute die Cister bei Aufführungen alter Musik als Begleitinstrument wieder. Damit schließt sich dann der Kreis zur modernen E-Gitarre.

Smartphone Apps für Gitarristen

Auf dem Smartphone kann man nicht nur Musikstücke hören, auch Gitarre spielen, Effektgeräte emulieren oder  als Handwerkszeug für Musiker nutzen.

Die Apps gibt es meist sowohl für iPhone als auch Android Geräte in den jeweiligen App Stores.

Meine Favoriten
Guitar ToolKit mit chromatischem Stimmgerät, Metronom, Akkord- und Griffbibliothek

WavePad Audio Editor
für Aufnahmen und einfache Bearbeitung (auch für PC)

AnyTune damit kann man zum Üben MP3 Stücke verlangsamen oder schnelle Passagen analysieren oder das eigene Spiel kontrollieren. Ideal für Duo, Trio, Quartett, Orchester oder Band.

Octave RTA  Frequenzanalyse
zur Analyse von Gitarren, Saiten, Anschlag und Tonbildung, Raumklang z.B. Hall und Dämpfung bei hohen und tiefen Tönen.
Beispiel: Akustik der Gitarre mit Smartphone Apps messen

Wichtigstes Handwerkszeug
Als Handwerkszeug braucht man zuerst ein Stimmgerät (möglichst chromatisch) und ein Metronom. Hilfreich sind auch Akkordtabellen und ein elektronischer Schlagzeuger – damit die Gitarristen im Takt spielen lernen. Mit dem Guitar Toolkit (€ 7.99 ) werden diese Wünsche erfüllt (der Schlagzeuger kostet nochmal extra!). Das Metronom hat eine gute optische Anzeige falls das Klicken des Metronoms stört. Man kann auch komplexe Rythmen einstellen (auch Zwiefache oder aktuell einen griechischen Blues den Rembetiko  7/8 Takt).

iPhone Gitarren Begleitung
Natürlich kann man seine eigene Begleitung von Songs auf das eigene Smartphone aufspielen und dann zur virtuellen Gitarre spielen. Das kann man auch in einem sozialen Netzwerk machen und seine Songs und Aufnahmen mit anderen teilen z.B. mit Pocket Guitar Songbook (free APP) das die Liedtexte zeigt und die zugehörige Begleitung abspielt. Profis können ihre Stücke im Store verkaufen. Damit können Gitarristen ihre Stücke ähnlich kaufen wie die Alleinunterhalter auf der Orgel (die oft gar nicht mehr spielen können!).

iPhone Gitarren Emulatoren
Mit Pocket Guitar (o.99 $) kann man einfache Stücke spielen, Akkorde ausprobieren oder es mal richtig krachen lassen usw

GuitarStudio ist für die Leute geeignet, die mit der linken Hand und den Akkorden Probleme haben. Demo: Stairway to Heaven 

iPlay ClassicalGuitar klingt ein bischen wie eine Klassische Gitarre hat aber eine besondere Benutzerschnittstelle – eher etwas für Laien aber nett zum experimentieren.

Zubehör
Zum Abspielen von Musik vom iPhone und zum Proben im Ensemble empfiehlt sich ein Mini Verstärker (mit Batterie) z.B. der Marshall MS-2, den man auch als tragbaren Gitarren(klein)verstärker nutzen kann. Zusätzlich braucht man ein Kabel mit Miniklinken (wie beim Kopfhörer) und einen Stereo Klinkenadapter ( von Miniklinke zum normalen Klinkenstecker) für den Miniverstärker.